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Einsparpotenziale Heizungsanlagentechnik
Heizung
Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz verpflichtet Bauherren seit 2009, den Wärmebedarf von Neubauten zu 10 % aus Solarenergie, Biomasse oder Erdwärme zu decken. Ersatzmaßnahmen wie eine verbesserte Dämmung des Hauses, der Anschluss an ein Fernwärmenetz oder Kraft-Wärme-Kopplung sind möglich. Über den Pflichtanteil hinaus wird das Heizen mit erneuerbaren Energien durch das Marktanreizprogramm gefördert. Eine sogenannte "Klimaprämie" erhält, wer eine Solarthermieanlage, einen automatisch beschickten Holzpellet- oder Scheitholzofen oder eine Erdwärmesonde einbaut. Je nach Größe und Beschaffenheit der Anlage variiert dieser Investitionskostenzuschuss. Zinsgünstige Darlehen vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).  zu diesem Thema

Das Heizsystem: klassisch oder innovativ?

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Machen Sie Ihr Haus zukunftssicher: mit dem richtigen Heizsystem. im Neubau ist der Einsatz regenerativer Energien bereits vorgeschrieben, aber auch für die Altbausanierung bieten sich Solarkollektoren oder Holzheizungen an.
Welches Heizungssystem führt zur günstigen Heizkostenrechnung? Und wie umweltfreundliche arbeitet die Anlage? Diese Themen betreffen jeden- Mieter ebenso wie Hausbesitzer.
Die Energieagentur des Landkreises Göppingen als gemeinnützige Gesellschaft arbeitet nicht gewinnorientiert und ist somit die ideale Anlaufstelle für eine neutrale und unabhängige Beratung in sämtlichen Energiefragen. Bitte nehmen Sie mit uns  Kontakt auf!                                                                                          

Wärmeerzeugungsanlage

Gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen viele Kessel, die vor dem 01.11.1978 eingebaut wurde, ersetzt werden.
Neben den Anschaffungs- und Betriebskosten ist bei der Wahl eines Heizungssystems auch die Umweltfreundlichkeit zu beachten. Fossile Brennstoffe wie Erdöl und Gas verstärken den Treibhauseffekt, da die entstehenden Abgase große Mengen des schädlichen Kohlendioxids(CO2) enthalten. Erneuerbaren Energieträger wie Holzpellets sind hingegen CO2- neutral.
Ein Kriterium für die Entscheidung ist auch der Wirkungsgrad. der angibt, wie effektiv eine Heizungsanlage den Energieträger in Wärme umwandelt. Je höher der Prozentsatz ausfällt, umso günstiger.  

Wärmeverteilung

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Die Heizungsanlage funktioniert jedoch nur dann optimal, wenn auch alle Teile gut aufeinander abgestimmt sind. Manche Einzelteile sind heute in der Lage, Mangel im Zusammenspiel der Heizungsanlage zu überdecken- dies führt jedoch zu einem unnötig hohen Energieverbrauch.

Eine gut abgestimmte Heizungsanlage liefert jedem Raum genau die Wärme, die er benötigt- nicht mehr und nicht weniger. So spart man Energie und Kosten, denn egal ob Gas, Heizöl, Fernwärme, Strom oder Pellets.
Die im Kessel erzeugte Wärme will gut verteilt sein. Die Heizungsregelung organisiert die Wärmeverteilung. Eine moderne Regelung berücksichtigt die Außentemperatur und Ihren Wärmebedarf im Gebäude.

Geregelte Heizungspumpe schaltet automatisch rauf und runter: Sie passen dadurch ihre Leistung an und verbrauchen so weniger Strom. Da Ihre Heizung nur selten die volle Leistung benötigt, kann so die meiste Zeit eine Menge gespart werden. Damit eine Heizungsanlage gut funktioniert, muss die Pumpe auf die anderen Anlagenteil abgestimmt sein.

Hydraulischer Abgleich

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Beim hydraulischen Abgleich werden in die Leistungen Engpässe und Widerstände eingesetzt, um das Heizungswasser gleichmäßig zu verteilen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese Aufgabe zu erfühlen.

  • Statisch abgeglichen Anlage
    • Statische Abgleich mit Thermostatventilen
    • Statische Abgleich mit Strangregulierventilen
  • Dynamisch abgeglichene Anlage
                                                                            zu diesem Thema

Die richtige Einstellung und der Ersatz defekter Ventile und Pumpen kann von einem Fachmann durchgeführt werden.
Die Energieexperten aus Ihrer Region finden Sie auch auf unsere Homepage.         

Wärmeabgabe

Vorbei die Zeiten, in denen die Heizkörper weiß und bullig den Platz unterm Fenster besitzen. Moderne Raumheizkörper passen sich den Bedürfnissen der Bewohner an und halten sich wahlweise funktionell schlicht im Hintergrund oder prägen als Stillmittel den Raum. Die sindwesentliche Bestandteil einer Heizungsanlage. Eine Vielzahl unterschiedlicher Heizkörper ermöglichen die Auswahl des passenden Objekts für jeden Anspruch, Geschmack und Nutzen. Heizkörper:
  • Radiatoren
  • Rohrheizkörper
  • Flachenheizkörper- die Wärmeleistung der Platten kann durch Metalllamellen gesteigert werden.  
  • Konvektoren- die Wärme über Konvektor-Luftströmung abgeben.
  • Fußleistenheizkörper
  • Heizwände
  • Glasheizkörper
Grunes Haus
Tipps:
  • Heizung regelmäßig warten lassen.
  • Elektro- Direktheizgeräte sind die teuerste Form der Wärmeerzeugung. 
  • Bei Modernisierungsmaßnahmen, die von der KfW-Förderbank mit öffentlichen Mitteln gefördert werden, muss immer auch ein hydraulischer Abgleich des Heizsystems durchgeführt werden.

Die Energieexperten aus Ihrer Region finden Sie auch auf unsere Homepage.  


Anhang:

Machen Sie dicht. dena. Deutsche Energie-Agentur
Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH · Carl-Hermann-Gaiser-Str. 41 · 73033 Göppingen
Telefon 07161/202-9100 · Fax 07161/202 9102 · Email energieagentur@landkreis-goeppingen.de
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